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Eine behutsame Eingewöhnungsphase, in Zusammenarbeit mit den Eltern, ist eine Grundvoraussetzung für das Wohlergehen des Kindes in der Kindertagesstätte des Evangelischen Kinder- und Familienzentrums Rosengärtchen. Deshalb ist die Eingewöhnung mit der engen Zusammenarbeit der Eltern in unserer Satzung verankert. Für die erfolgreiche Eingewöhnung ist es wichtig, dass alle Beteiligten das Konzept durch die Einhaltung der vereinbarten Regeln unterstützen.

Vor der Eingewöhnung findet ein spezielles Gespräch über die Eingewöhnungszeit mit einer Erzieherin statt. Hierbei werden u.a. die Lebensumstände und Gewohnheiten des Kindes besprochen. Weiter wird ein Zeitplan für die Eingewöhnungsphase erstellt, bei dem auch der individuelle Rhythmus des Kindes beachtet wird.

Die Erzieherin, die das Eingewöhnungsgespräch geführt hat, ist in der gesamten Eingewöhnungszeit für die Eltern und das Kind zuständig. Sie gibt Rückmeldung und klärt anstehende Fragen.

In der ersten Woche der Eingewöhnung schaffen die Eltern durch ihre Anwesenheit einen „sicheren Hafen“, in den das Kind sich jederzeit zurückziehen kann. Es wird dem Kind selbst überlassen, wann es bereit ist, sich von seiner Mutter bzw. dem Vater zu lösen und zu der Erzieherin eine bindungsähnliche Beziehung aufzubauen.

Frühestens am vierten Tag unternimmt die Mutter bzw. der Vater einen ersten kurzen Trennungsversuch, jedoch nie an einem Montag.

Anfangs bleiben die Eltern in der Nähe, um sie eventuell wieder dazubitten zu können, sollte das Kind sich nicht innerhalb weniger Augenblicke beruhigen lassen. Die Eltern verabschieden sich für allmählich länger werdende Zeiten und hinterlassen immer einen persönlichen Gegenstand, der dem Kind das Zeichen geben soll, dass die Mutter bzw. der Vater nur kurz unterwegs ist.

Die Eingewöhnungsphase kann als abgeschlossen betrachtet werden, wenn das Kind bei weiteren Trennungsversuchen gelassen bleibt und/ oder sich trösten lässt. Ab der zweiten Woche wird die Dauer der Anwesenheit des Kindes in der Einrichtung langsam gesteigert.

Zur Reflexion der Eingewöhnungsphase werden sowohl von der Bezugserzieherin als auch von den Eltern ein Reflexions- bzw. ein Rückmeldebogen ausgefüllt. Auf Wunsch wird nach vier bis sechs Wochen ein Termin vereinbart, an dem besprochen wird, wie sich das Kind eingelebt hat.

letzte Aktualisierung am 11.11.2011 um 16:10 Uhr