Grundlage unserer Erziehungsarbeit ist der Situationsansatz, mit dem wir Kindern die Möglichkeit geben, Lebensereignisse und erlebte Situationen zu verstehen und aufzuarbeiten. Dabei werden die individuellen Erfahrungen und Erlebnisse eines jeden Kindes berücksichtigt, mit dem Ziel eigene und lebenspraktische Fähigkeiten aufzubauen und zu erweitern, Erfahrungshorizonte zu vergrößern und Selbstständigkeit weiter zu entwickeln.
Kinder werden dazu befähigt, Situationen bewusst wahrzunehmen und sich ihnen zu stellen, zum Beispiel im Streit mit Anderen. Geübt wird Akzeptanz und Toleranz gegenüber anderen Menschen. Verantwortung zu übernehmen ist ein wichtiger Bestandteil für das tägliche Zusammenleben in einer größeren Gemeinschaft. Kinder dürfen sich bei uns ernst genommen und wichtig fühlen, indem sie bei Entscheidungen mitwirken können. Zudem ist es wichtig, dass Kinder Grenzen erleben, um sich sicherer in der Einrichtung – und später in der Gesellschaft – bewegen und orientieren zu können.
Kinder lernen anhand konkreter Lebenssituationen, das heißt durch Erleben, Begreifen von Dingen und Zusammenhängen und durch die aktive Auseinandersetzung mit anderen. Voraussetzung für eine Lernbereitschaft ist das Wecken von Interesse und das Neugierigmachen auf Neues. Wir unterstützen diese Lernbereitschaft, indem wir Kinder und ihre Neugier in der täglichen Arbeit ernst nehmen.
In alters- und geschlechtsgemischten Gruppen werden die unterschiedlichsten Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Kinder aufgegriffen. Vielfältige Lern- und Erfahrungsfelder werden ihnen angeboten, bspw. durch Erfahrungen im natur-wissenschaftlichen Bereich.
Regeln und Rituale sind fester Bestandteil des Kindergartenalltags und des Zusammenlebens. Unser Ziel ist es, Kinder mit einzubeziehen. Eine Möglichkeit dazu ist unser täglicher Morgenkreis. Hier werden unterschiedliche Themenschwerpunkte bearbeitet und den Kindern die Möglichkeit gegeben, aktuelle Erlebnisse aufzugreifen und zu besprechen.
letzte Aktualisierung am 11.03.2008 um 10:48 Uhr