login

Religiöse Erziehung

Die religiöse Arbeit in unserer Einrichtung setzt sich aus verschiedenen Aspekten zusammen.

Im Vordergrund steht die Vermittlung religiöser Werte im Alltag. Hier sind die Erzieherinnen Vorbild der Kinder.

Sie unterstützen, helfen, trösten und vermitteln bei Konflikten. Hierdurch fühlen dich die Kinder angenommen. Der Umgang der Erzieherinnen mit den Kolleginnen und Eltern ist ebenfalls hiervon geprägt.

Wir nehmen uns Zeit für elterliche Anliegen und Fragen und bieten Hilfestellungen im Rahmen unserer Möglichkeiten an.

Das alles ist für uns gelebte Religiosität im Alltag

Die Gemeinschaft erfahren Kinder im Morgenkreis und im Spiel mit anderen Kindern, oder auch durch speziell für religiöse Erziehung entwickelte Projekte.

Durch die Religionspädagogik erfahren die Kinder verschiedene Gefühle, wie Geborgenheit, Sicherheit und erkennen soziale Zusammenhänge. Dies geschieht indem wir biblische Geschichten zum Alltag oder auch zu Festen auf die heutige Zeit übertragen.

Der zweite Bestandteil der religiösen Arbeit ist die Zusammenarbeit mit der Pfarrerin der Heilig-Geist-Kirche und die Mitwirkung bei Gottesdiensten. Ziele der Arbeit mit den Kindern sind hierbei:

  • Erleben der Gemeinschaft außerhalb der Einrichtung. Kinder erleben die Gemeinschaft der Kirche und der Gemeinde.

  • Kinder lernen ihren eigenen Glauben zu hinterfragen und Antworten zu suchen. Dies können sie z.B. in einem Gespräch mit der Gemeindepfarrerin, die regelmäßig unsere Einrichtung besucht.

  • Durch kreatives Gestalten der Gottesdienste schaffen die Kinder in Zusammenarbeit mit den Erzieherinnen eine kindgerechte Atmosphäre.

Mit diesen Bestandteilen wollen wir die Kinder ermutigen Fragen zu stellen, Akzeptanz und Toleranz gegenüber ihren Mitmenschen zu entwickeln. Auf diese Weise werden christliche Werte und deren Umsetzung im Alltag erfahrbar gemacht.

Förderung des Selbstbewusstseins

Selbstbewusste Kinder sind u.a. daran zu erkennen,

  • dass sie wissen, was sie können und was sie noch nicht können,

  • dass sie sich trauen, etwas zu sagen oder zu tun – auch wenn sich ihre Meinung von der Allgemeinheit unterscheidet,

  • dass sie z.B. Hilfe holen bei anderen Kindern oder Erwachsenen

Erzieherinnen fördern Kinder in ihrem Selbstbewusstsein dadurch, dass sie jedes Kind „dort abholen, wo es sich in der Entwicklung befindet“. Kinder werden mit ihren Bedürfnissen, Ängsten, Freuden und Interessen wahrgenommen und akzeptiert. Somit vermitteln die Erzieherinnen ein Gefühl der Sicherheit, des Ernstgenommenseins und das Zulassen von positiven wie negativen Emotionen.

Entwicklung von Sozialkompetenzen

Kinder werden in ihrer Sozialkompetenz durch ein gefestigtes Selbstbewusstsein gestärkt. Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit im Umgang mit anderen spielt hierbei eine große Rolle.

Durch die Bezugsgruppe, aber auch durch die Spielpartner der Kinder findet eine Erweiterung der Sozialkompetenz statt.

Kinder lernen im Spiel mit anderen eigene Spielideen einzubringen, aber auch eigene Ideen und Wünsche zurückzustellen.

Ebenso kann das gemeinsame Spiel in Kleingruppen dazu beitragen, eigene Konfliktlösungsstrategien zu entwickeln. Kinder lernen hierdurch, Gefühle und Interessen anderer ernst zu nehmen und hierauf zu reagieren. Wir unterstützen Kinder dabei, tolerant zu sein und andere und anderes zu akzeptieren.

Selbstständigkeit/ Autonomie

Kinder werden nicht von heute auf morgen selbstständig, sondern brauchen Geduld und Ausdauer zum Üben, aber auch gezielte Unterstützung der Erwachsenen.

Für uns bedeutet dies, dass Kinder ihrem Alter entsprechend gefördert werden. Die Kindertagesstätte bietet das Umfeld und den Rahmen dazu. Kinder werden von uns in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt, indem wir ihnen die Möglichkeit geben, sich entsprechend der eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen auszuprobieren. Auf dem Weg zur Selbstständigkeit finden Kinder in den Erzieherinnen verlässliche Begleitpersonen.

Selbstständigkeit bedeutet für uns, dass Kinder

  • Wünsche und Bedürfnisse äußern können,

  • Sich auch ohne Erwachsenen beschäftigen,

  • Selbstständig kleine Aufgaben erfüllen,

  • Um Hilfe bitten,

  • Jacke, Schuhe anziehen,

  • Alleine auf Toilette gehen,

  • Wege finden, auch wenn es umständlich ist.

Der Grad an Selbstständigkeit ist altersabhängig, deshalb gelten für die Kinder unter 3 Jahren Sonderregelungen.

Gesundheit und Bewegung

Gesunde Kinder sind körperlich, seelisch und sozial in einem guten Gleichgewicht. Die Förderung der Gesundheit beinhaltet deshalb viele verschiedene Aspekte und erfordert, dass Kinder lernen Verantwortung für das eigene Wohlergehen und die Gesundheit zu übernehmen. Dazu gehört vor allem die gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung – vor allem im Freien.

Um gesund zu bleiben oder zu werden, haben Kinder die Möglichkeit, sich in unserer Kindertagestätte ausreichend zu bewegen.

Dies ist auch wichtig für die Grobmotorik und findet in verschiedenen Angeboten statt, wie z.B. Turnen, tägliches Bewegen im Garten, Angebote auf dem Bauspielplatz (klettern, sägen, ect.).

Aber auch durch verschiedene Angebote der einzelnen Gruppen (Waldspaziergang, Spielplatzbesuche, ect.) oder des freien Bewegungsangebots im Garten (durch Rädchen fahren, balancieren, klettern und rennen) wird die Grobmotorik, sowie die Freude an der Bewegung gefördert und Haltungsschäden vorgebeugt. Wichtig ist, dass Kinder sich regelmäßig bewegen und auch alle Angebote der motorischen Förderung wahrnehmen können, da komplexe Lernprozesse gefördert werden.

Dabei achten wir darauf, dass Kinder lernen, sich passend zum Wetter und der aktuellen körperlichen Aktivität angemessen zu kleiden.

Nicht nur Bewegung ist wichtig für eine gesunde Entwicklung, sondern auch die gesunde Ernährung. Dieses gewährleisten wir nicht nur durch das Angebot eines ausgewogenen Frühstücks, das wir den Kindern anbieten, sondern auch durch das abwechslungsreiche Angebot des Mittagessens.

Werte

Durch bestehende Regeln und Rituale in unserer Einrichtung vermitteln wir im Alltag Werte und Normen und leben diese den Kindern vor. Besonders wichtig sind uns die folgenden Werte:

  • Respekt
  • Verantwortung
  • Gemeinschaft
  • Höflichkeit
  • Verantwortung für Natur und Umwelt
  • Vermittlung christlicher Werte

letzte Aktualisierung am 23.09.2008 um 15:01 Uhr